
Das Exportieren der Konfigurationen einer Drupal-Website in Features , also Module und somit Code, ist inzwischen weitläufig verbreitet. Insbesondere da dies Wiederverwendbarkeit bedeutet, anstatt gleiche bzw. ähnliche Funktionen wieder und wieder zusammenzuklicken. Aber ein weiterer großer Vorteil ist, dass man so die Konfiguration in Versionsverwaltung
kontrollieren kann.
Die meisten unserer Websites entwickeln wir jedoch für unsere Kunden in deutscher Sprache. Dabei kommt es mit dem Einsatz des Features-Moduls zu einem Problem, was wahrscheinlich Wenigen aufgefallen ist, aber doch gravierend sein kann:
Viele Strings werden einfach beim Exportieren durch die t()-Funktion übersetzt. So z.B. der Titel eines View Displays oder CCK-Fields. Sobald wir das Feature im System verwenden werden diese Strings allerdings als Englisch im System verwalten. Das ist insbesondere kritisch, wenn wir das Feature in verschiedenen Sprachen verwenden wollen, was zum Beispiel der Fall ist, wenn wir ein bestehendes Freature verwenden (wie zum Beispiel die tollen Debut Features ) und Weiterentwicklungen zurückgeben wollen, obwohl wir eine Website in deutscher Sprache entwickeln.
Eine Lösung ist unser kleines Notfall-Modul (derzeit nur Drupal 6) zu verwenden, welches in einer der neuen, tollen Drupal.org Sandboxes zu finden ist: http://drupal.org/sandbox/xamanu/1161994
Durch einfache Aktierung des Moduls werden Features sowohl durch das User-Interface des Features-Moduls als auch der Drush-Befehle in englischer Sprache ausgegeben.
Ansonsten hoffen, wir dass das Problem bald im Features-Modul selbst behoben sein wird: http://drupal.org/node/874760
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Drupal 7
Es gibt jetzt auch einen Patch für das Features-Modul (Drupal 7): http://drupal.org/node/874760#comment-4488334