
Laut der IWB hat es Chrome auf einen Marktanteil von 3% gebracht.
Ich denke, dass muss man ein wenig relativieren. Es ist selbstverständlich, dass im Grunde jeder den neuen Google Browser testen möchte. Dadurch gewinnt Chrome zugunsten des Standardbrowsers des Testers.
Wenn die Tests abgeschlossen sind, werden die meisten wieder auf ihren ursprünglichen Browser umsteigen.
Wenn die Tests gut verlaufen und die Nutzer einen Mehrwert gegenüber dem gewohnten Standardbrowser spüren, wird der ein oder andere sicher bei Chrome bleiben.
Die Menge an Add-Ons, wie wir sie vom Firefox kennen, die es für ihn geben wird, ist nicht ohne Interesse.
Ich denke, der Erfolg des Google Browsers hängt stark davon ab, wie er sich in Sachen Datenschutz schlägt und da stehen die ersten Zeichen auf Sturm!
Meiner Meinung nach ist dieses Verhalten aus Privacy-Sicht äußerst kritisch zu beurteilen: Google Chrome zeigt bei Eingaben in der Adressleiste ein Verhalten ähnlich dem eines Keyloggers. Selbst Tippfehler, Korrekturen oder versehentlich eingegebene Daten (wem ist es nicht schon einmal passiert, z.B. Passwörter in einem falschen Eingabefeld eingegeben zu haben?) landen bei Google, und das noch dazu über eine unverschlüsselte Verbindung. Bisher hat Google ja schon etliche Daten über ihre User gesammelt, in Form von Sucheingaben. Dass nun aber auch einfach alles, was in ein bestimmtes Eingabefeld eingetippt wird, ohne dass der User explizit einen Request absetzen will, das ist schon eine neue Qualität.
[Quelle: AK's Blog via F!XMBR
]
Ich hatte etwas wie dies schon erwartet. Denn so gut Google sich auch immer darstellen möchte, sind sie gar nicht. Google ist schon vor langer Zeit zur Datenkrake mutiert!
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